Karneval’s guide to the galaxy

Heute ist nun Weiberfastnacht. Und das ist ja erst der Anfang. Ich bin ja selber nicht so ein Narr (zumindest nicht in dieser Zeit des Jahres), möchte den geschätzten Blog Leserinnen und Lesern, die es sind, aber gerne ein paar Tipps mit auf den beschwerlichen Weg durch die nächsten Tage geben:

Kleidung:
Nun ja, die Kleidung sollte der Temperatur schon angemessen sein. Also wenn man draußen feiert, dann empfehlen wir eher das Kostüm “Eishockeyspieler”, für drinnen ist das nicht ganz so wichtig, hier darf es auch ruhig mal “sexy Krankenschwester” sein. Allerdings sollte man bedenken, dass man auch irgendwann wieder nach Hause will und zumindest ein warmes Accessoire vorsehen. Die Krankenschwestern beispielsweise können leicht einen Arztkittel überziehen.

Nach Hause finden:
Wenn der Taxifahrers fragt: “Wo solls hingehen?”, bitte nicht mit “Nach Hause, wohin denn sonst, Du Depp!” antworten. Hier hilft ein rechtzeitig angefertigter Zettel mit der Heimatadresse. Einfach rüber reichen.

Getränke:
Nein ich werde niemandem empfehlen weniger zu trinken. Das wäre an diesen Tagen ja eh sinnlos. So bezieht sich mein Tipp eher auf den nächsten Morgen. Da sollte man herzhafte, frische Lebensmittel zu sich nehmen, gerne auch mal einen Rollmops, der ja eh in die Jahreszeit passt. Bitte Salz, Milch und frisches Obst nicht vergessen. Falls das nicht im Hause sein sollte, halte ich es mit der Empfehlung eines alten Studienfreundes: “Einfach damit anfangen, womit Du gestern aufgehört hast.” Diese Regel aber bitte nur bis Aschermittwoch anwenden.

Helau oder Alaaf schreien:
Das ist grundsätzlich kein Problem, jedoch lässt mit fortgeschrittener Zeit die Rufstärke erfahrungsgemäß etwas nach. Hier hilft eine heiße Milch mit Honig. Ist die Stimme gänzlich ruiniert, empfehlen wir einen Kostümwechsel. Zum Beispiel: “Steinzeitmensch” das passt dann sehr schön zu den noch möglichen Lauten.

Tanzen:
Einfach dem Kostüm anpassen, dann wird alles gut. Merke: Der Eisbär tanzt naturgemäß anders, als das Cowgirl.

Ein Ende finden:
Tja, das ist auch meine Stärke nicht. Am besten den Satz “Am Aschermittwoch ist alles vorbei” rechtzeitig vor Karneval mit Edding auf die Hand schreiben und ab und zu draufschauen. Dann die jeweiligen Schunkelpartner oder Schunkelpartnerin fragen, welcher Tag heute ist. Entspricht die Antwort der Aufschrift auf der Hand, langsam beruhigen, nicht mehr so viele Runden bestellen und Verabschiedungen starten. Nach Hause gehen und den Abschnitt “Getränke” noch mal lesen.

 

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