Peeeeep.

Immer wenn im grauen Büroalltag noch dunklere Wolken aufziehen, wenn Du drohst den Kopf hängen zu lassen, die Currywurst in der Kantine ausverkauft ist, der Aufzug defekt ist  und Dein letztes Meeting am Freitag auf 18:30 Uhr gelegt wurde, immer wenn Du denkst, das es so nicht weitergehen sollte, bricht die Wolkendecke plötzlich auf und ein Sonnenstrahl findet de Weg zu Deinem Schreibtisch. PEEEEEEEEEP

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Ausgewulfft

(fr-online.de)

Ja nun ist es also passiert. Ich will hier gar nicht darüber nachdenken, ob das richtig oder falsch war, zu früh oder zu spät, ob er das wundervolle Amt beschädigt hat oder nicht, ob er auf die falsche Frau reingefallen ist oder sonstwas. Das ist eh schon alles gesagt. Was aber doch erwähnenswert scheint, ist die Twitter und Blogger Szene, die heute seit 11 Uhr einen Salto Mortale nach dem nächsten schlägt. Und wenn ich das so lese, bin ich Christian Wulff doch eigentlich dankbar für seinen Rücktritt. Die anstrengende Stammtischmoralisiererei ist heute einer wirklich lustigen und unbeschwerten Erleichterung gewichen. Dem Himmel sei Dank.

Zur Erhellung hier mal ein paar Beispiele:

Sascha Lobo:
“Angstvision: niemand will Bundespräsident werden und am Ende bleibt wieder nur Markus Lanz übrig.”

Jannis Kucharz:
Nach dem Rücktritt von Christian Wulff tanzen die Menschen hier in Mainz verkleidet durch die Straßen

Lars Wichert:
und alle so YEAH #wulff

Sascha Pfeiffer:
+++EIL+++ Dem Kölner Rosenmontagszug sind vor wenigen Minuten 2/3 der geplanten Wagen weggebrochen

lumeld:
“Oh my god, wir sind führungslos” – “Seehofer übernimmt doch die Vertretung” – “Wir sind führungslos!”

Gerald Kunzelmann:
Die Lücke, die Wulff hinterlässt ersetzt diesen adäquat

oOtrinityOo:
Immerhin hat er nicht per SMS Schluß gemacht

Chrissi:
Der Wulff, das Lamm, HURZ

das Sofakissen:
Wie viel Zeit haben wir um Seehofer zum Rücktritt zu bringen?

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Karneval’s guide to the galaxy

Heute ist nun Weiberfastnacht. Und das ist ja erst der Anfang. Ich bin ja selber nicht so ein Narr (zumindest nicht in dieser Zeit des Jahres), möchte den geschätzten Blog Leserinnen und Lesern, die es sind, aber gerne ein paar Tipps mit auf den beschwerlichen Weg durch die nächsten Tage geben:

Kleidung:
Nun ja, die Kleidung sollte der Temperatur schon angemessen sein. Also wenn man draußen feiert, dann empfehlen wir eher das Kostüm “Eishockeyspieler”, für drinnen ist das nicht ganz so wichtig, hier darf es auch ruhig mal “sexy Krankenschwester” sein. Allerdings sollte man bedenken, dass man auch irgendwann wieder nach Hause will und zumindest ein warmes Accessoire vorsehen. Die Krankenschwestern beispielsweise können leicht einen Arztkittel überziehen.

Nach Hause finden:
Wenn der Taxifahrers fragt: “Wo solls hingehen?”, bitte nicht mit “Nach Hause, wohin denn sonst, Du Depp!” antworten. Hier hilft ein rechtzeitig angefertigter Zettel mit der Heimatadresse. Einfach rüber reichen.

Getränke:
Nein ich werde niemandem empfehlen weniger zu trinken. Das wäre an diesen Tagen ja eh sinnlos. So bezieht sich mein Tipp eher auf den nächsten Morgen. Da sollte man herzhafte, frische Lebensmittel zu sich nehmen, gerne auch mal einen Rollmops, der ja eh in die Jahreszeit passt. Bitte Salz, Milch und frisches Obst nicht vergessen. Falls das nicht im Hause sein sollte, halte ich es mit der Empfehlung eines alten Studienfreundes: “Einfach damit anfangen, womit Du gestern aufgehört hast.” Diese Regel aber bitte nur bis Aschermittwoch anwenden.

Helau oder Alaaf schreien:
Das ist grundsätzlich kein Problem, jedoch lässt mit fortgeschrittener Zeit die Rufstärke erfahrungsgemäß etwas nach. Hier hilft eine heiße Milch mit Honig. Ist die Stimme gänzlich ruiniert, empfehlen wir einen Kostümwechsel. Zum Beispiel: “Steinzeitmensch” das passt dann sehr schön zu den noch möglichen Lauten.

Tanzen:
Einfach dem Kostüm anpassen, dann wird alles gut. Merke: Der Eisbär tanzt naturgemäß anders, als das Cowgirl.

Ein Ende finden:
Tja, das ist auch meine Stärke nicht. Am besten den Satz “Am Aschermittwoch ist alles vorbei” rechtzeitig vor Karneval mit Edding auf die Hand schreiben und ab und zu draufschauen. Dann die jeweiligen Schunkelpartner oder Schunkelpartnerin fragen, welcher Tag heute ist. Entspricht die Antwort der Aufschrift auf der Hand, langsam beruhigen, nicht mehr so viele Runden bestellen und Verabschiedungen starten. Nach Hause gehen und den Abschnitt “Getränke” noch mal lesen.

 

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Trolling vor Ort

Vor ein paar Wochen habe ich einen Zettel in die Hand bekommen, darauf standen die Regeln für das Bürospiel. Ja, soweit ganz lustig, aber wer macht das schon?

Die Frage hat sich nun erübrigt und die Antwort ist gefunden: Herr Ressel.

Ich kann zwischen dem 15. Februar und dem 18. August so eine Art Steigerung erkennen und frage mich ernsthaft, wo das wohl geendet hätte, wäre die nette Warenhausverwaltung von Karstadt nicht dazwischen gegangen. Wobei mir ein Rätsel ist, warum die die Frau von Herrn Ressel angeschrieben haben. Die hat doch nichts gemacht. Naja soll sie halt besser auf ihren Mann aufpassen. Und die Chance, dass sie das besser tut, als Herr Ressel selber, scheint mir in der Tat realistisch.

Party-on Ressel….

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Wer hat so ein riesen Dings schon gerne im Auge?

Kastration des Hügels bei Venbusberg?
Gemeindesprecherin Manja Tittlowski (34)?
Gemeinderat Manfred Ficker (73)?
Krokusse und Nackte Jungfern?
Bauhofmitarbeiter Johannes Sack?

Bitte was da los? Wenn ich mich wieder beruhigt habe, denke ich darüber mal nach.
Im Moment kann ich das nicht.

Wer immer das geschrieben hat – mein Herz hat er im Sturm erobert!
Danke.

nur für den Fall, dass jemand zweifelt, hier der original Link zur Seite der Chemnitzer Morgenpost 

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Who let the dogs out? Wulff Wulff Wulff Wulff Wulff


Ich habe hin und her überlegt und festgestellt, dass ich keinen Bundespräsidenten mehr brauche. Weder als moralische Instanz, noch als Spielball drittklassigen Parteiengezänks, noch als Repräsentant “der Deutschen”, noch sonst wofür.  Um genau zu sein habe ich ihn noch nie “gebraucht”, er war halt da. Aber inzwischen denke ich, wir wären ohne Bundespräsident vielleicht besser dran als mit.

Der Bundespräsident soll repräsentieren, Bundesgesetze prüfen (!), unterschreiben und verkünden, den Kanzler zur Wahl durch den Bundestag vorschlagen, Minister und viele weitere Amtsträger auf Vorschlag ernennen, den Krieg erklären (wem auch immer) und nach gescheiterter Vertrauensfrage des Bundeskanzlers (oder dreimaliger vergeblicher Kanzlerwahl) den Bundestag auflösen. Grob gesehen war’s das. Ein paar Sachen sind in ihrer Funktion wichtig, sinnvoll und demokratisch. Aber brauchen wir dafür einen Bundespräsidenten? Also EINE Person? Wäre das nicht vielleicht in einem partei-unabhängigen kleinen Gremium auch gut aufgehoben? Vielleicht sogar besser?
Ach ja und reden soll er. Die deutschen Menschen zusammenführen, zwischen den Parteien vermitteln und gesellschaftliche Debatten anstoßen. Hier ist gerade im Falle Wulff das Ende der Fahnenstange deutlich in Sicht. Egal, was er in Zukunft sagen wird, jeder wird es immer zunächst an Wulff selber messen. An seiner Person, seiner Geschichte, seiner Frau, seinen Urlauben, seinen Freunden, seinem Haus und was weiß ich noch alles. Besser wäre es also in Zukunft, er würde nichts mehr sagen. Und genau dafür brauchen wir halt keinen Präsidenten.

Wulff reiht sich ein: Mal ehrlich, wir blicken seit dem Alzheimer-vernebelten Lübke (vielleicht mit Ausnahme von von Weizsäcker) ohnehin auf eine lange Reihe bedeutungsloser, oft kabarettistisch anmutender “Ex-Politiker-Richter-Banker-Bundespräsidenten” zurück, deren Bedeutung diesseits und jenseits ihrer administrativen Aufgaben wohl nur wenigen Deutschen klar ist.
Wie schön Walter Scheel “Hoch auf dem gelben Wagen” gesungen hat und wie schön der Carstens mit seiner Frau gewandert ist, und wie schön der Lübke “Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger” gesagt hat, das ist 100%-tig mehr Menschen im Gedächtnis geblieben, als beispielsweise die bemerkenswerte Rede von Weizsäckers zum 40. Jahrestages des Ende des zweiten Weltkriegs.

Also mich repräsentieren diese Pfeifen schon lange nicht mehr.

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Freiheit!

Es leben die Querdenker, die, die Dinge anders machen, die Zeitverschwender, die Unsinnmacher, die Unbequemen, die, die uns nerven, die, die in kein Loch passen, weil sie Ecken haben, die Grübler, die Verrückten, die, die für die es keine Schublade gibt, die Widerborstigen, die Revoluzzer, Revolutionäre und Träumer.

Euch gehört die Welt!

Warum müssen Fünftklässler sonntags büffeln statt Freunde zu treffen? Weshalb dieser Unsinn? Henning Sußebach versucht, es seiner Tochter in einem Brief zu erklären.

 

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